Nun ist es endlich soweit. Ich habe mich voller Freude von der inkompetentesten und unfähigsten Armee der Welt verabschiedet und diesen Verein voller Vollpfosten hinter mich gebracht.

Am 04. August 2009 erhielt ich die Bestätigung von der netten Frau Wälti von der „Vollzugsstelle für den Zivildienst“. Darin steht, das ich zum Zivildienst zugelassen wurde und ab sofort nicht mehr der Armee angehöre. Echt ein geiles Gefühl. Vor ein paar Jahren noch, da lebte ich fast für diese Armee. Mit der Armeereform „Armee XXI“ und ein paar absolut chnorzig verholzten Vorgesetzten auf dem Waffenplatz Dübendorf (damals unter Anderen; Oberslt Tischbombenschnauz), versauten mir die ganze Freude am Kriegerlis. Natürlich ging es mir nicht nur ums Krigerlis. Mittlerweile habe ich aber begriffen, dass die Armee, so wie sie heute aufgestellt ist, nichts anderes als Kriegerlis ist. Ein Haufen möchtegern – Strategen und halbbatzig ausgebildeter Offiziere (Armee XXI) lassen die Schweizer Armee definitiv untergehen. Ein Horde wildgewordener Murmelis könnte gefährlicher sein als unsere Soldaten. Aber genug des Spottes über die Schweizer Armee. Ich bin sie los, werde noch meinen Grümpel deponieren und dann ist definitiv Schluss mit Indianerlis und solchen Spielchen.
Auch wenn ich nun die um Faktor 1.1 längere Zeit im Zivildienst absolvieren muss/darf, bin ich von meinem Schritt überzeugt. Zivildienst bedeutet etwas sinnvolles, für die Gesellschaft wichtiges zu machen. Beispielsweise behinderte Leute in einem Tixi-Taxi von A nach B bringen. Das macht doch wesentlich mehr Sinn, als im grünen Anzug in einer verschimmelten Zivilschutzanlage den Gasangriff zu üben. Oder?
Hier noch ein kleiner Aufruf. Die „Beratungsstelle für Militärverweigerung und Zivildienst“ ist auf Spenden angewiesen. Ansonsten kann ein Fortbestehen nicht mehr garantiert werden. Und am Ende war es genau diese Stelle, welche mir sagte wie ich zum Zivildienst zugelassen wurde. Ich bin überzeugt, das dieser Verein eine wichtige Arbeit leistet und mit den nötigen finanziellen Mitteln unterstützt wird. Deshalb fordere ich meine Schweizer Leser auf, dem Verein einen kleinen Betrag zu spenden. Ich für meinen Teil übergebe dem Verein während den kommenden 6 Monaten 50% der Google Adsense Einnahmen welche ich mit meinem Blog generiere.
Spenden kannst du indem du auf diese Website gehst.