Christoph Meili
Christoph Meili

Von den einen gefeierter Held, von den anderen als Verräter abgetan. Das ist Christoph Meili, seines Zeichens ehemaliger Wachmann bei der UBS. Er entdeckte im Jahr 1997 geheime Dokumente über Konten von getöteten Juden in die Hand gekommen. Er liess das ganze auffliegen und kostete die Schweizer Banken über eine Milliarde Entschädigung. In meinen Augen richtig, dass das Geld welches durch die Nazis geraubt wurde wieder an die rechtmässigen Besitzer zurückgegangen ist.
Nicht richtig ist, wie Meili dies getan und vor allem ausgeschlachtet hat. Er versuchte stets monetär- und ruhmestechnisch davon zu profitieren. Spielte sich auf, besuchte Israel als der neue Messias. Retter der verlorengeglaubten Gelder zurück im heiligen Land. Aber dass es Meili stets nur ums Geld und um den Profit ging, das vermochten die meisten nicht zu erkennen. Wie gesagt. Gut, hat er den Skandal auffliegen lassen. Gut aber auch, das er in die USA geflüchtet ist. Dort soll Meili nun auch bleiben. Ich denke nicht, das er hier in der Schweiz grossartig willkommen ist. Zuerst spuckt er auf sein Vaterland und wenn es ihm beschissen geht, kommt er zurück. Beste Grüsse an das Sozialamt.