Nein, dies ist kein Artikel über Frauen welche an der Zürcher Langstrasse arbeiten.

Heute Morgen fahre ich wie jeden Morgen um 06:10 zu Hause in Eglisau los, richtung Oerlikon um meiner täglichen Arbeit nachzugehen. Nichtsahnend fahre ich in Oerlikon die Thurgauerstrasse entlang und stehe vor dem Rotlicht an der grossen Kreuzung vor den Sunrise Towern (sorry, Credit Suisse Towern) und will rechts abbiegen. Ganz vorne am Rotlicht, steht ein grüner Mini Cooper S (Nummernschild der Redaktion bekannt 😉 ). Zack: Orange, Zack: Grün. Der Mini holpert, steht still. Die Standlichter gehen durch das starten des Motors kurzzeitig aus und dann wieder an, Ampel noch grün, der Mini holpert wieder. Steht. Motor wieder aus. Mittlerweile ist die Ampel rot. Ich drücke das erste mal beherzt auf die Hupe.
Nächster Versuch. Orange, Grün. Der Mini fährt! Jubel macht sich in meinem Wageninnern breit. Zu früh gefreut, bereits an der nächsten Ampel geht das Spiel wieder von vorne los. Ok, dort hat es der Lenker immerhin nur einmal geschafft die englische Minzschatulle abzuwürgen, die Plastikabdeckung von meinem Hupschalter hat aber durch das  nun temperamentvollere Draufhauen eine mittelschwere Hirnerschütterung erlitten. Kurz bevor ich dann in die Tiefgarage vom Octavo einbiegen wollte, konnte ich einen kurzen Blick in das Wageninnern des Mini Cooper erblicken. Und was soll ich sagen:
Frau, Blond, ~18 Jahre alt, ZH 800 – tausender Schild, den Mini von Papi wohl zur – beim dritten Anlauf – haarscharf bestandenen Autoprüfung geschenkt bekommen, Sonnebrille auf der Nase (um 06:30 am Morgen!!!).
Braucht es da noch Worte? Bitte Kommentarfunktion benutzen 😉