Du bist ein Langweiler? Ein Taugenichts? Einer, der so schlimm aussieht das alle das Weite suchen wenn du auf sie zugehst? Dein Gesicht gleicht aufgrund Ackne einer Mondlandschaft? Du hast keine Kollegen, keine Freunde, du lebst einsam und zurückgezogen? Du hast dank dem Web 2.0 (Facebook & Co.) alle realen Freunde verloren?

Dann findest Du auf friendstorent.com bestimmt jemanden, der dir Gesellschaft leistet. Dort verhökern nämliche gutaussehende und beliebte Leute ihre Zeit, um diese mit anderen Leuten wie Dir zu verbringen. Natürlich nicht kostenlos. Das wäre ja zu schön. Aber für 50.- Stutz pro Stunde kannst Du Dir Deinen neuen besten Freund mieten. Du musst Dich nicht mühsam um neue Freunde kümmern, Du musst die Freundschaft auch nicht pfelegen und für Deine neuen Freunde da sein. Wenn Du sowieso ein asozialer Typ bist, ist friendstorent.com Deine neue Anlaufstelle für Einmalfreundschaften.
Jaja, das nennt man dann eine sogenannte Win-Win Situation. Der Taugenichts hat plötzlich und ohne grosse Verpflichtung eine Schaar neuer Freunde und der angemietete Freund verdient so mit seiner blossen Anwesenheit Geld. Das ist schon fast dasselbe wie eine Nutte welche sich prostiuiert. Mit dem kleinen Unterschied dass der Mietfreund nicht mit Dir ins Bett steigt, sondern sich einfach an Deiner Seite zeigt. Escort Service? Ja, so in etwa. Nur viel unprofessioneller. Escort 2.0. So bügelt das Web2.0 seine Macken wie Freundeverlust, Zurückgezogenheit, etc. gleich selbst wieder aus.
Ein früherer Chef von mir sagte einmal: Man darf nicht mit der Dummheit von Menschen Geld verdienen, jedoch mit deren Faulheit. Die Betreiber hinter Friendstorent.com machen ersteres. Mit der Dummheit von Leuten wird dort der Versuch gestartet, Kohle zu scheffeln. Klar, jetzt ist man noch in der Betaphase, aber sobald der Betreiber merkt dass es genug Idioten gibt welche sich via Friendstorent.com prostituieren oder Freunde mieten, wird die Geldmaschine angeworfen und ein zu bezahlendes Mitgliedersystem eingeschaltet. So verblöded die Menschheit noch ein wenig mehr und ein Internetanbieter wird noch ein wenig mehr Geld verdienen, mit eben dieser Blödheit. Ach, wie freue ich mich aufs Web3.0.