Eigentlich habe ich mir vorgenommen, mich nicht zur Mister Schweiz Wahl zu äussern. Nun, nachdem diese Mr. Perfect Wahl durch ist, komme ich nicht darum meine Kritik zu äussern. Erstmals die Mister Schweiz Wahl an sich. Ich habe mir die ersten 15 Minuten angeschaut. Was auffiel: Christa Rigozzi wirkte wie eine Presswurst in ihrem „Lumpen“. Hinter der Kulisse wurde wohl der obere Teil des Kleides zusehr angezogen. Christa Rigozzi wirkte, als ob ihre Brüste verschwunden sind, und sich als zwei waagerecht verlaufende Speckbänder oberhalb des Kleides wiedergefunden haben. Schrecklich. Im „Sonntags Blick“ äussert Güzin Kar treffend mit den Worten: „Wieso sieht Christa Rigozzi aus wie eine Pornodarstellerin?“.
Zum Gewinner André Reithebuch. Die Schlaftablette aus dem Glarnerland. Oder eher ein Valium? Wieso seine Eltern ihn „Rehli“ nannten, bleibt mir ein Rätsel. Treffender wäre wohl „Brüeli“  gewesen. Als ich mir André angeschaut habe, war mein erster Gedanke „Muesch nid brüele, gwünnsch eh nid“. Huups, er hat ja doch gewonnen. Wieder einmal Beweis dafür dass das Schweizer Volk und die Jury Tomaten auf den Augen haben. Auch das Interview im Sonntags Blick ist nichts mehr als ein ökologischer Schwachsinn. Wieso ökoligisch? Weil das Papier zu schade ist, auf dem es gedruckt wurde. Auf die Frage „Wem wärst du lieber nie begegnet“, antwortet Mr. Perfect: „Hm… da kann ich mich an niemanden erinnern.“. Junge, das glaubst du ja selber nicht!? Dein Interview liest sich so fade wie ein Glas Leitungswasser die Geschmacksnerven im Mund reizt. Wenn man das Interview durchliest, merkt man, das du von der Mister Schweiz Organisation indoktriniert, hirngewaschen und neu mit Mr. Right – Daten bespielt wurdest. Wolltest du das wirklich? Ist es diesen hohen Preis wert, ein Jahr lang fotografiert zu werden um dann, nach dem Amtsjahr in Vergessenheit zu geraten?
Er narrte alle. Bis gestern war nämlich nicht bekannt, das er eine Freundin hat. Heute heisst es in den Medien, das er das ganze „einfach geheim halten wollte…“. Man könnte aber auch annehmen, dass der André alle an der Nase herumgeführt hat. Bekanntlich liegt die Anzahl Stimmen für einen Single – Kandidaten wesentlich höher als bei einem der bereits in festen Händen ist. War es demnach Kalkül, des Glarner Zimmermannes, nichts von seiner frischen Liebe zu erzählen? Scheinbar wusste nicht einmal die Mister Schweiz Organisation etwas davon. Auch heute, steht auf deren Website, dass André Single sei. Wäre er Mister Schweiz geworden, wenn vorher bekannt gewesen wäre, dass er eine Freundin hat? Wohl kaum.
Bildquelle: misterschweiz.ch