Der Kassensturz liess das Schweizer Mobilnetz testen. Und übt heftig Kritik, trotz Scheuklappen auf dem Journalistenkopf.

Der Kassensturz liess die Mobilnetzte der Schweizer Anbieter Orange, Swisscom und Sunrise von einem deutschen Institut überprüfen. Die Details zum Test findet man auf der Kassensturz Webseite. Und populistisch wie die Crew von Schmetzer und Co. ist, rügt man die Schweizer Anbieter, dass der Ausbaustandard der Schweizer Mobilfunknetze im europäischen Verglich schlecht sei.

Wie auch? Die Schweiz hat wohl eines der strengsten Regelwerke was Strahlungswerte von Mobilfunkantennen betrifft. Die volle (mögliche) Leistung wird gar nie möglich sein. Weiter kommt hinzu, dass es meist gar nicht an den Telekomfirmen liegt. Kaum will ein Anbieter eine Antenne bauen (oder auch nur eine bestehende modifizieren), laufen die Grünen und die Esotheriker sturm dagegen.

Soll der Kassensturz, wenn sie solche (an sich guten) Tests machen, auch mal über den Tellerrand hinausschauen und ausleuchten, wieso es genau so ist, wie es ist.

Ich finde das eine schwache journalistische Leistung von der Kassensturz-Crew. Und Zeitungen wie den Tagi kann ich in denselben Topf werfen; dort wird einfach nur abgetippt, was der Kassensturz zeigt. Kein eigenes Weiterdenken, Journalismus auf unterstem Niveau.

Einfach zum kotzen.